Ein Rückblick auf die Online-Seminare im November 2020

Webinare 2020

Das Programm Interreg V A Großregion organisierte im November als Ersatz für seine Jahresveranstaltung 2020 3 thematische Online-Seminare.

Insgesamt wurden diese Online-Seminare von 134 verschiedenen Personen besucht, mit einem Durchschnitt von 50 Teilnehmern pro Online-Seminar. Für diese erste 100% digitale Erfahrung sind wir mit der guten Teilnahmequote sehr zufrieden und planen, dieses Format für zukünftige Veranstaltungen beizubehalten.

Unten finden Sie die Zusammenfassung und Präsentationen der 3 Webinare. Die Videos werden derzeit untertitelt und werden in Kürze unten zu sehen sein.

Donnerstag, 12. November, 10.00-12.00 Uhr: Digitales Lernen – innovative Lehrmittel dank grenzüberschreitender Zusammenarbeit

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Während der Corona-Pandemie mussten die Schulen in der Großregion fast 2 Monate lang ihre Türen schließen. Um die pädagogische Kontinuität zu gewährleisten, mussten Lehrer und Schulen ihre Lehrinhalte an den Fernunterricht anpassen.

Welches digitale Lernmaterial steht den Lehrern in der Großregion zur Verfügung? Neben den nationalen und regionalen Initiativen haben Akteure in der Bildung der Großregion neue, innovative Bildungsinstrumente im Rahmen von grenzüberschreitenden Projekten entwickelt, die durch das Interreg-Großregion-Programm unterstützt werden.

Einführung in die Thematik durch Sabine Rohmann, Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz, Mitglied der Arbeitsgruppe zur Bildung und Ausbildung des Gipfels der Großregion

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Präsentation von digitalen Lehrmitteln des SESAM'GR-Projekts, durch Yves Schneider und Isabel Frances (Réseau Canopé Académie Nancy-Metz)

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Sesam'GR ist ein anspruchsvolles Projekt, das die Hauptakteure des Bildungswesens in der Großregion zusammenbringt. Ihr Hauptziel ist die Entwicklung der Mehrsprachigkeit und damit das Erlernen von Sprachen vom frühen Kindesalter an. Das Canopé-Netzwerk der Académie Nancy-Metz hat mit den Partnern des Projekts innovative digitale Lehrmittel entwickelt, die allen Lehrern in der Großregion zur Verfügung stehen, wie z.B. die Online-Plattform für Sprachressourcen Pass Lingua oder ein Online-Rollenspiel zur Entdeckung des Kulturerbes der Großregion.

Präsentation der Nutzung von sozialen Netzwerken für Bildungszwecke im Projekt Fachstelle für grenzüberschreitende Mobilität durch Alexandra Schwarz (Verbundausbildung Untere Saar e.V. )

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Das Projekt FagA-CAMT fördert die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen durch die Organisation von Praktika oder Ausbildungsabschnitten im Nachbarland. Junge Menschen können so ihre zukünftigen Beschäftigungschancen verbessern. Im Rahmen des Projekts werden soziale Netzwerke genutzt, um mit den jungen Menschen in Kontakt zu bleiben, über das Angebot von FagA-CAMT zu informieren, sowie das Interesse der Jugendlichen an Sprache und Kultur im Nachbarland zu verstärken. Beteiligte am Projekt werden berichten, inwiefern soziale Netzwerke hierfür genutzt werden können. Während der COVID-19-Pandemie waren diese Werkzeuge besonders nützlich.

Wie können Schulen von Interreg profitieren? - Beispiel des Schengen-Lyzeums durch Volker Staudt

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Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Interreg-Großregion-Programms stellt das Deutsch-Deutsche Lyzeum in Schengen seine Erfahrungen in grenzüberschreitenden Projekten vor. Seit Interreg III hat das Schengen-Lyzeum mehrere Interreg-Projekte geleitet und daran teilgenommen, die es ihm ermöglicht haben, neue Bildungsinstrumente und neue Partnerschaften in der Großregion zu entwickeln. Herr Staudt betonte die Vorteile, die Schulen aus einem Interreg-Projekt ziehen können.

Ausbildung von Lehrkräften in digitalen Lehrmitteln - Präsentation des Interreg Frankreich-Wallonien-Flandern Projekts, TEACH TRANSITION durch Sylvie Lerouge, Marielle Léonard (Universität Lille, Frankreich) und Sabrin Housni (Universität Mons, Belgien)

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Der digitale Übergang sowie die Einführung neuer "digitaler Lerninstrumente" in der allgemeinen und beruflichen Bildung sind Realität. Die Coronapandemie und die Ausgangssperre drängen die Lehrfachkräfte noch mehr zu diesem Übergang. Aus diesem Grund hat das französisch-belgische Projekt TEACH TRANSITION an der Schaffung eines brandneuen Universitätszertifikats über den digitalen Übergang von Lehr- und Ausbildungsberufen gearbeitet, das in Frankreich und Belgien verwendet werden kann.

Donnerstag, 19. November, 10-12 Uhr: Kommunikation und Kapitalisierung

 

Das Programm Interreg Großregion tritt in die letzte Phase der Programmperiode 2014-2020 ein. Die meisten der 69 derzeit durch das Programm finanzierten Projekte werden in den kommenden Monaten auslaufen. Um die Projekte bei der Kommunikation ihrer Ergebnisse zu unterstützen, gibt es in der Großregion und auf europäischer Ebene zahlreiche Akteure und Netzwerke.

In diesem Onlineseminar haben einige dieser Akteure ihre Strukturen und Aktivitäten sowie konkrete Instrumente zur Vermittlung der Ergebnisse grenzüberschreitender Projekte an die relevanten Zielgruppen vorgestellt.

Kann mein Projekt für die europäischen Institutionen von Interesse sein?

Lobbyarbeit für Interreg-Projekte auf europäischer Ebene durch Mercedes Acitores (Interact)

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Interact ist die Organisation, die alle Interreg-Programme in Europa verbindet und begleitet, indem sie Werkzeuge, Leitfäden und Schulungen anbietet. Mercedes Acitores präsentierte, wie Interreg-Projekte die zukünftige europäische Gesetzgebung und Finanzierung beeinflussen können, indem sie ihre Ergebnisse den europäischen Entscheidungsträgern bekannt machen.

Präsentation der Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg durch Stephan Koppelberg

Die Kommission hat Vertretungen in jeder Hauptstadt der 27 Mitgliedsstaaten der Union. Zu ihren Aufgaben gehört es, im Namen der Europäischen Kommission in Luxemburg zu sprechen, die Zentralverwaltung, andere Behörden und interessierte Parteien in Luxemburg mit Informationen über die EU zu versorgen und landesweite Presse-und Mediendienste sowie Informationen über die Politikgestaltung der EU anzubieten.

Präsentation des Büros des Europäischen Parlaments in Luxemburg durch Christian Schroeder

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Das Büro des Europäischen Parlaments in Luxemburg hat zur Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger des Großherzogtums über die Aktivitäten des Europäischen Parlaments zu informieren. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise: Selbstverständlich über Pressekonferenzen, Debatten zur aktuellen Themen mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments oder weitreichende pädagogische Tätigkeiten mit Schulen, die Teil des Botschafterschulnetzwerks des europäischen Parlaments sind. Alles was dazu beitragen kann, die Tätigkeiten des europäischen Parlaments den Menschen vor Ort in Luxemburg verständlicher zu machen, fällt in den Aufgabenbereich des Büro des europäischen Parlaments in Luxemburg –dies gibt dem Büro einen breiten kreativen Spielraum! www.europarl.lu

Präsentation der Europe-Direct-Informationszentren durch Elena Schommers, Europe Direct Ostbelgien, Kathrin Herres, Europe Direct Saarbrücken und Justine Roussie, Europe Direct Nancy

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Überall in der EU gibt es Europe Direct-Informationszentren, die Fragen der Bürger über die Funktionsweise der EU, ihre Politik und Finanzierung beantworten. Diese Zentren leiten Informationen der Europäischen Kommission weiter, indem sie in ihrem Gebiet bürgernahe Kommunikationsmaßnahmen organisieren.

In der Großregion gibt es 10 Europe Direct-Zentren, deren Kontaktdaten Sie der obigen Präsentation entnehmen können.

Präsentation des Gipfels der Großregion durch Agnès Véron, Sekretariat des Gipfels der Großregion

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Seit 1995 treffen sich alle amtierenden Vertreter der Exekutive der Partnerregionen der Großregion regelmäßig in Form des Gipfels der Großregion.Der Gipfel definiert somit eine Gesamtstrategie und formuliert die wichtigsten Leitlinien für die gemeinsam umzusetzenden Politiken und Initiativen. Die Umsetzung ihrer politischen Mandate wird thematischen Arbeitsgruppen anvertraut. Sie wird durch die Umsetzung konkreter Projekte, die Ausarbeitung gemeinsamer Vereinbarungen, die Organisation von Fachsymposien oder Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit veranschaulicht, sei es in den Bereichen Bildung und Ausbildung, Integration des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes und Wettbewerbsfähigkeit, Mobilität und territoriale Entwicklung, Gesundheit und Integration, Kultur und Tourismus oder Umwelt und Nachhaltigkeit.Das Sekretariat des Gipfels der Großregion ist ein zentraler Akteur zwischen der strategischen, operativen und Umsetzungsebene der Zusammenarbeit in der Großregion. Sie beteiligt sich an der Gesamtkoordination aller Akteure der Zusammenarbeit und unterstützt die Umsetzung des politischen Mandats des Gipfels, indem sie seine Aktivitäten und die seiner Arbeitsgruppen vorbereitet, unterstützt, überwacht und fördert. Sie gewährleistet die Kontinuität der Arbeit über die aufeinander folgenden rotierenden Präsidentschaften des Gipfels hinaus.

Gute Praktiken in Interreg V A Großregion-Projekten

PUSH.GR

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Das Projekt PUSH.GR hat sich zum Ziel gesetzt, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Gründungund Vernetzung von Unternehmen zu erleichtern, um neue Partner und Märkte zu gewinnen. Dies wird durch Aktionen zur Sensibilisierung für das Unternehmertum, der Beratung/Unterstützung für (zukünftige) Unternehmer, sowie in der Vernetzung in der Großregionumgesetzt. Diese Maßnahmen werden durch den Aufbau einer innovativen Kommunikationsplattform, die das Herzstück des Projekts darstellt, langfristig verankert.

Interreg Judo Cooperation

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Das Ziel des Projekts „Interreg Judo Cooperation“ist die grenzübergreifende Entwicklung des Judosports, sowie des gemeinsamen Identifikationgefühls mit der Großregion. Durch die Werte dieses Sports tragen die verschiedenen Projektpartner zur sozialen Inklusion und zum interkulturellen Lernen der Bürger bei, unabhängig von ihrem Alter oder ihrer sozialen Lage. Um ein breites Publikum zu erreichen, führt das Projektkonsortium kreative und vielfältige Kommunikationsmaßnahmen durch. So konnten sie beispielsweise während des Lockdowns im Frühjahr über Videoaktionen mit ihrem Publikum in Kontakt bleiben.

Donnerstag, 26. November, 10.00-12.00 Uhr: Lokaler Tourismus – Wiederbelebung der Branche dank grenzüberschreitender Zusammenarbeit

webinaire lokaler tourismus tourisme local interregDie Tourismusbranche wurde von der Gesundheitskrise hart getroffen. Restaurants und touristische Einrichtungen in der Großregion konnten diesen Sommer wieder öffnen, aber waren die Kunden da? Kann die grenzüberschreitende Zusammenarbeit den touristischen Betrieben in der Großregion helfen, Lösungen für die Probleme der Tourismusbranche anzubieten? Seit 30 Jahren unterstützt das Programm Interreg Großregion grenzüberschreitende Projekte, die ein qualitativ hochwertiges, touristisches Angebot entwickeln und die Großregion aufwerten.

Einführung in Form einer Online-Umfrage

Die Teilnehmer wurden gebeten, 4 Fragen zum grenzüberschreitenden Tourismus zu beantworten:

  1. In welchem Teilgebiet arbeiten Sie?
    1. Wallonien
    2. Großherzogtum Luxemburg
    3. Rheinland-Pfalz
    4. Saarland
    5. Lorraine
  1. Wie würden Sie die Auswirkungen der Coronakrise auf den lokalen Tourismus beurteilen?
    1. Es wird Jahre dauern, bis sich der Sektor wieder erholt.
    2. Nicht so schlimm wie befürchtet. Die lokalen Touristenzahlen waren in diesem Sommer außergewöhnlich hoch.
    3. Eher positiv: Neue alternative Tourismusangebote sind entwickelt worden.
  1. Wie oft fahren Sie für touristische Aktivitäten in andere Teilgebiete der Großregion? (Natur, Kultur, Freizeit...)
    1. Nie
    2. Ein Mal im Jahr
    3. 2 oder 3 Mal im Jahr
    4. Ein Mal im Monat
    5. 2 oder 3 Mal im Monat
    6. Jede Woche
  1. Welches ist Ihr liebster touristischer Standort?
    1. Burg Vianden (Luxemburg)
    2. Weltkulturerbe Völklinger Hütte (Saarland)
    3. Porta Nigra in Trier (Rheinland-Pfalz)
    4. Centre Pompidou Metz (Lothringen)
    5. Die Orval Abtei (Wallonien)

 

Präsentation des AGRETA-Projekts durch Daniëlle Gevaerts (GEIE Destination Ardenne)

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Das Projekt "AGRETA" (Ardenne Großregion, Ökotourismus und Attraktivität) zielt darauf ab, die Attraktivität der Ardennen in der Großregion zu steigern, durch den Ökotourismus, die Mobilisierung von Botschaftern und das auf Innovation, Internet und soziale Netzwerke ausgerichtete Marketing. AGRETA ist das Spiegelprojekt des Interreg-Frankreich-Wallonien-Flandern Projekts "Ardenne Attractivity".

Im Frühjahr 2020 startete das AGRETA-Projekt seine "Partir loin, tout près"-Kampagne zur Förderung des lokalen Tourismus.

 

Präsentation des Projekts Digitales Tourismusmarketing für die Großregion durch Lisa Zeiger (Tourismus Zentrale Saarland GmbH)

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Ziel des Projekts ist die gemeinsame Entwicklung eines strategischen Tourismusmarketings auf digitaler Basis für die Großregion. Die Partner entwickeln Instrumente, um die Online-Präsenz von Fachleuten im Tourismussektor zu verbessern und so die Großregion als Reiseziel zu fördern.

30 Jahre Interreg: das Beispiel von Velo visavis (Interreg III und IV) durch Alexa Weiss (Regionalverband Saarbrücken

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Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Interreg werfen wir einen Blick auf Velo visavis, eine grenzüberschreitende Initiative für den Radtourismus auf dem Gebiet SaarMoselle, die im Rahmen von Interreg-III-(2000-2006) und -IV-(2007-2013)-Projekten entwickelt wurde.

Begleitung von KMUs bei der Entwicklung neuer touristischer Produkte - Präsentation des Interreg 2 Seas-Projektes, PROFIT durch Elisabeth Retaux (Pas-de-Calais Tourisme)

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Das Hauptziel des PROFIT-Projekts bestand darin, kleine und mittelständige Tourismus-Betriebe in den Küstenregionen des Ärmelkanals und der Nordsee (Belgien, Frankreich, Niederlande und Vereinigtes Königreich) in ihrem Innovationsprozess zu unterstützen. Nach der Arbeit am Big Data, der regionalen DNA und dem Dienstleistungsdesign wurde ein spezifisches Programm zur Innovationsförderung eingerichtet. Dazu gehörten Meisterklassen, Inspirationsreisen und ein Innovations-Coaching-Programm für einzelne KMU.

Bild: © Freepik / Sébastien Goldberg