Information zum COVID-19

coronavirus COVID-19Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2020

Funktionsweise des Gemeinsamen Sekretariats und der Verwaltungsbehörde

Angesichts der jüngsten Entwicklungen und der Entscheidungen der verschiedenen Teilgebiete des Programms gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gemeinsamen Sekretariats und der Verwaltungsbehörde ihrer Tätigkeiten bis auf weiteres in Telearbeit nach. Ihre üblichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei der Programmverwaltung bleiben dessen ungeachtet per E-Mail erreichbar.

Sollte ein telefonischer Austausch erforderlich sein, geben Sie bitte in Ihrer Nachricht die Rufnummer an, unter der Sie zu erreichen sind.

Funktionsweise der Programmgremien

In Übereinstimmung mit den Empfehlungen der zuständigen lokalen und/oder nationalen Behörden der einzelnen Teilgebiete des Programms zur Eindämmung der Virusverbreitung hat das Programm beschlossen, alle Sitzungen im März und April 2020 abzusagen oder zu verschieben.

Darüber hinaus wird der Zeitplan des Programms ständig aktualisiert, um den Projektpartnern zusätzliche Zeit zu geben, aber ohne die Entscheidungsfindung zu verzögern. Die federführenden Begünstigten werden regelmäßig per E-Mail über Anpassungen des Zeitplans informiert.

Die Entscheidungen des Lenkungsausschusses werden systematisch im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen.

Synergie-Schulungen

Die Schulungen des 19. März 2020 und 24. März 2020 wurden abgesagt. Die registrierten Teilnehmer wurden per E-Mail informiert. Neue Schulungstermine werden den Projekten per E-Mail mitgeteilt, sobald sich die Situation wieder normalisiert hat.

In der Zwischenzeit können sich die Projektpartner bei Fragen oder technischen Problemen im System Synergie-CTE das Synergie-CTE-Team unter folgender Adresse wenden: synergie@interreg-gr.lu

Leitfaden Synergie-CTE Finanzablauf herunterzuladen

Jahresveranstaltung des Programms

Das Programm hat beschlossen, die ursprünglich für den 10. Mai 2020 geplante Jahresveranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Ausnahmesituation ermöglicht es nicht mehr, die ordnungsgemäße Organisation der Veranstaltung zu gewährleisten. Wir hoffen, dass wir die Projekte bald in einer geselligen und festlichen Veranstaltung der Öffentlichkeit bekannt machen können. Sobald es die sanitären Bedingungen erlauben, wird ein neuer Termin festgelegt und den Projektpartnern und der Öffentlichkeit mitgeteilt.  

Auswirkungen auf die Durchführung genehmigter Projekte

Die Programmaktivitäten werden aus der Ferne fortgesetzt, und das Team bemüht sich, die Auswirkungen auf laufende Anfragen zu begrenzen.

Projekte, die zusätzliche Zeit benötigen, sollten sich mit ihren Projektreferen(en)tinnen und ihrer Kontaktstelle in Verbindung setzen, um eine geeignete Lösung zu finden.

Projekte, deren PBAs (Projektbegleitausschüsse) in diesem Zeitraum geplant waren und die abgesagt werden mussten, sollten ebenfalls ihre Referenten kontaktieren, um eine geeignete Lösung zu finden.

Die Unterzeichnung von Vertragsdokumenten kann fortgesetzt werden, die federführenden Begünstigten und die Projektpartner werden aufgefordert, ihre elektronische Unterschrift für die Unterzeichnung von EFRE-Zuwendungsverträgen, Partnerschaftsverträgen, Zusatzvereinbarungen usw. zu verwenden. Wenn eine elektronische Signatur nicht verfügbar ist, wird ein Scan des unterzeichneten Dokuments akzeptiert, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Originaldokument an das Gemeinsame Sekretariat geschickt werden muss, sobald die Bedingungen dies zulassen. Die Verwaltungsbehörde wird eine elektronische Signatur der Dokumente vornehmen. 

Förderfähigkeit der Ausgaben

Ausgaben für die Organisation von Aktionen oder Veranstaltungen, die aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 abgesagt wurden, bleiben weiterhin förderfähig, in dem Maße, in dem sie dem/den Projektpartner(n) nicht zurückerstattet wurden und/oder nicht zurückerstattet werden können, da es sich um einen Fall von höherer Gewalt handelt.  

Die federführenden Begünstigten und Projektpartner müssen dem Mittelabruf eine detaillierte Beschreibung der Situation beifügen, einschließlich einer Erklärung, warum die Beträge nicht erstattungsfähig sind.

Es ist nicht notwendig, die Ausgaben, die in voller Höhe erstattet werden könnten, in Synergie-CTE zu erfassen.

Es liegt im Ermessen der First-Level-Kontrolleure, die gegebene Erklärung anzunehmen oder abzulehnen.

 

Wenn Beträge, die sich auf solche Ereignisse beziehen, bereits in einem Mittelabruf enthalten sind, bleiben sie förderfähig, es sei denn, diese Beträge wurden dem Projektpartner infolge der Absage des Ereignisses oder der Aktion erstattet. In diesem Fall (wenn eine Rückerstattung erfolgt ist) sollte der First-Level Controller benachrichtigt werden, damit die Ausgaben abgeschrieben werden können, wenn sie nicht überprüft wurden. Wenn der Antrag bereits geprüft wurde, benachrichtigen Sie bitte den First-Level Controller und ziehen Sie den erstatteten Betrag vom nächsten Mittelabruf ab. In beiden Fällen sollte eine Erklärung gegeben werden, warum die Rückerstattung erfolgt ist (Stornierung aufgrund höherer Gewalt).

Wenn sie Fragen haben, können sich die Projektpartner:

  1. zunächst an ihre First-Level-Kontrolleure,
  2. dann an ihre Finanzreferent(in)en wenden.
Personalkosten

Jeder Mitgliedstaat hat unterschiedliche Regeln und Ausnahmen eingeführt, die die einzelnen Teilgebiete bezüglich

  • Telearbeit
  • Sonderurlaub
  • Kurzarbeit/chômage partiel/technique/temporaire pour force majeure

betreffen.

Diese unterschiedlichen Regeln und Ausnahmen wirken sich sowohl auf das Programm Interreg V A Großregion als auch auf die Projekte aus.

Wenn eine dem Projekt zugewiesene Person weiterhin für die Durchführung des Projekts arbeitet und weiterhin vom Projektpartner bezahlt wird, werden die Personalkosten im Allgemeinen weiterhin vom Programm gemäß dem im Budget des Projektpartners festgelegten Fördersatz berücksichtigt.

Für nähere Information hat das Programm eine Zusammenfassung zum Thema Personalkosten für seine geförderten Projekte verfasst.

Fünfter Projektaufruf

Den Einreichungsfirst der EFRE-Anträge der Projekte der 2. Projektwelle wurde vom 17. April auf den 30. April 2020, 12:00 Uhr (Mittag), verschoben.

Die Lenkungsausschüsse werden an den geplanten Terminen Juli und September 2020 stattfinden, um den Beginn dieser Projekte nicht zu verzögern.

Angesichts der derzeitigen Situation werden die Projekte auch die Möglichkeit haben, ihre Verpflichtungserklärungen spätestens bei der Entscheidung des Lenkungsausschusses einzureichen.

Mikroprojekte

Der erste Mikroprojekteaufruf ist seit dem 23. März offen. Die ursprüngliche Antragsfrist von 6 Wochen wurde verlängert: Anträge auf EFRE-Förderung müssen bis zum 11. Mai 2020, 12 Uhr mittags, eingereicht werden.

Alle Informationen zu Mikroprojekte und dem ersten Aufruf sind auf unserer Mikroprojekte-Seite zu finden.

Maßnahmen der EU-Kommission gegen das Coronavirus

Um Falsch- und Desinformation in Gesundheitsfragen zu bekämpfen, hat die Europäische Kommission auf ihrer Website ein Faktencheck eingerichtet, das sich Punkt für Punkt mit den Sorgen der Bürger befasst.

 

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission seit dem 1. April einen umfangreichen Investitions- und Unterstützungsplan gestartet, um die EU-Mitgliedstaaten im Kampf gegen den COVID-19-Ausbruch zu unterstützen. Sie wird im Rahmen der Kohäsionspolitik mit 37 Milliarden Euro finanziert und zielt darauf ab, die Gesundheitssysteme zu stärken und KMU, Kurzarbeitsmaßnahmen und lokale Dienstleistungen zu unterstützen.

Maßnahmen in der Großregion

Aktuelle Informationen zur Gesundheitssituation, eingesetzte Ausgehbeschränkungen... Alle von den verschiedenen Teilgebieten der Großregion ergriffenen Maßnahmen finden Sie unter den folgenden Links:

Für Grenzgänger wurden auf den Internetseiten LesFrontaliers.lu und Frontaliers Grand Est spezielle Dossiers erstellt, die den rechtlichen und steuerlichen Fragen im Zusammenhang mit Ausgehbeschränkungen und Telearbeit gewidmet sind:

Dank der Interreg-Projekte ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für Pflegepersonal in der Großregion bereits Realität. Während der Coronavirus-Krise haben luxemburgische und deutsche Krankenhäuser nicht gezögert, französische Patienten aufzunehmen, um die Intensivstationen ihrer Kollegen in Grand Est zu entlasten. Unten finden Sie ihre Erfahrungsberichte in Videos: